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Der deutsche Facility Management Markt und seine Trends

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Entgegen des umfassenden Facility Management Ansatze, wie er im Usprungsland von FM gelebt wird, dominiert in Deutschland das technische Gebäudemanagement bzw. die Gebäudetechnik das Geschehen. Die Ursache dafür ist sicher in den Ursprungsjahren des deutschen Facility Managements zu sehen, wo sich gerade Unternehmen der Bau- und Anlagenbranche aufgund wegbrechender Umsätze im ihrem Kerngeschäft auf den neu enstehenden Bereich gestürzt haben. Hinzu kommt in Deutschland die lange Tradition der Technik und die immer noch im Vergleich zu den USA fehlende Serviceorientierung.

 

Die aktuelle Marktsituation

Der deutsche Markt war lange Zeit geprägt durch ein unüberschaubare Zahl von Kleinstanbietern, die häufig auf lokaler Ebene Einzelgewerke angebeoten haben. Erst in den letzten Jahren entwicklen sich durch Fusionen und Zukäufe überregionale Anbeiter mit teilweise mehreren tausend Mitarbeitern, die auch immer mehr zu Generaldienstleistern werden und damit im Stande sind alle Facility-Management-Bereich abzudecken. Beispiele für solche Unternehmen finden Sie unter Arbeitgeber!

 

Der Trend

Global agierende Kunden fordern seit Längerem für Facility-Management eine Vereinheitlichung in der Betreuung und damit einen Dienstleister für alle ihre Standorte. Hierauf hat die Branche teilweise schon reagiert. Aktuell gibt es bereits etliche – auch deutsche – Firmen bzw. Verbindungen, die Dienstleistungen dem Kundenwunsch entsprechend länderübergreifend europaweit anbieten können. Die meisten Dienstleistungsunternehmen haben sich allerdings lediglich auf eine Handvoll Länder festgelegt, in denen sie ihre Dienstleistungen präsentieren. Somit ist der Wettbewerb zwischen den heimischen und ausländischen Anbietern – vor allem in Westeuropa – noch begrenzt bzw. erst im Entstehen. Die Länder Osteuropas hingegen gelten  aufgrund ihrer inzwischen modernen Gebäudestruktur auf der einen, ihrer aber noch unterentwickelten heimischen Dienstleistungsstruktur auf der anderen Seite als besonders attraktive Märkte.

Gerade hier haben deutsche Unternehmen aufgrund ihres Technik-Know-hows einen guten Ruf. Steigende Bewirtschaftungskosten und Nachhaltigkeit als Treiber für FM Zukünftig wird die optimierte Bewirtschaftung der Immobilie weiter an Bedeutung gewinnen. Die Gebäudenutzer stehen nachhaltig unter steigen dem Kostendruck, da die Immobilienkosten nach den Personalkosten in einigen Branchen den zweithöchsten Kostenfaktor ausmachen.

Wenn man bedenkt, daß etwa 80 % der langfristig anfallenden Objektkosten während der Betriebsphase entstehen und somit ein entsprechendes Einsparpotenzial realisiert werden kann, ist es verständlich, daß die Bewirtschaftungskosten immer mehr in den Fokus von Investoren geraten und diese sich bereits in der Phase der Projektentwicklung gesteigerten Wert auf das strategische Facility-Management legen.

 

Die Zukunft

Experten gehen daher auch davon aus, dass das bisherige Wachstum der FM-Branche auch weiterhin gegeben sein wird. Man prognostiziert mittelfristig eine Größenordnung beim gesamten Facililty-Management von 5 bis 6 % p. a. Die Anzahl der Unternehmen wird tendenziell sinken, nicht zuletzt durch weitere Fusionen zu noch größeren Gesamtanbietern mit diversifi zierter Angebotspalette. Regionale und technikspezifische Nischen bleiben aber nach wie vor als Betätigungsfeld für Spezialunternehmen bestehen. Durch Fusionen und strategische Partnerschaften haben insbesondere mittelständische Firmen die Möglichkeit, als Gesamtdienstleister aufzutreten und die notwendige Expansion ins Ausland, den Markt anforderungen folgend, weiter voranzutreiben.

 

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